Ralph Gadow

Diplom-Biologe · Immunbiologe
Heilpraktiker · Diplom-Akupunkteur

Die Eigenbluttherapie

Zur Behandlung unterschiedlichster Krankheitsbilder wird in der Naturheilkunde die Eigenbluttherapie eingesetzt. Sie aktiviert die körpereigene Abwehr, also unser Immunsytem.

Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden angeregt und lindern so verschiedene Krankheitsbilder wie z.B. Allergien, Heuschnupfen, Asthma, Migräne, Schlafstörungen, Immunschwäche und Infektanfälligkeit, virale und bakterielle Infektionen, chronische Müdigkeit, Erschöpfung und Hauterkrankungen (Neurodermitis, Ekzeme etc.).


 

Die Anwendung der Eigenbluttherapie


Bei der Eigenbluttherapie wird eine geringe Menge Blut aus der Vene entnommen. Dieses Blut wird je nach Beschwerdebild vor der Rückinjektion mit homöopathischen oder pflanzlichen Medikamenten angereichert und intramuskulär injiziert. In Einzelfällen kann auch eine subcutane Injektion (unter die Haut) angebracht sein.



Wirkungsweisen der Eigenbluttherapie


Die Eigenbluttherapie gibt dem Körper kleinste Reize. Hier ist das Immunsystem gefragt. Es reagiert und muss sich mit dem eingedrungenen Reiz, sprich dem eigenen Blut, auseinandersetzen. Dabei steigt die Zahl der Leukozyten, es werden vermehrt Antikörper gebildet, manchmal mit Anstieg der Körpertemperatur. Zu Beginn einer Eigenbluttherapie können sich die Symptome verschlimmern. Diese Reaktion des Körpers schlägt aber rasch ins Gegenteil um und der Heilungsprozess wird eingeleitet.



Wann ist die Eigenbluttherapie sinnvoll?


Eigenbluttherapie bei Allergien


Bei der Behandlung einer Allergie setzt man die Eigenbluttherapie als Training für das Immunsystem ein. Ziel ist es, die Überreaktion des Immunsystems zu dämmen und somit eine ganz normale Abwehrleistung hervorzubringen. Bei einer Allergiebehandlung sollte in der allergiefreien Zeit mit der Eigenbluttherapie begonnen werden. Z. B. können mittels Eigenbluttherapie eine Pollenallergie (Heuschnupfen), Hausstauballergie, Tierhaarallergie sowie weitere Allergien behandelt werden.


Eigenbluttherapie bei Immunschwäche


Eine Schwäche des Immunsystems und eine Neigung zu Infekten lassen sich mit Hilfe der Eigenbluttherapie erfolgreich behandeln. Dabei stehen die Senkung der Schwere und Dauer von Infekten im Vordergrund. Chronischer Schnupfen, chronische Sinusitis, chronische Bronchitis und wiederkehrende Harnwegsinfekte (Cystitis) können oft nachhaltig und langfristig gebessert werden.


Eigenbluttherapie bei Hauterkrankungen


Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme, Akne und Juckreiz können mit einer Eigenbluttherapie behandelt werden. Unser Immunsystem ist nicht unwesentlich bei verschiedenen Hauterkrankungen beteiligt. Hierbei wird Histamin im Körper ausgeschüttet, welches zu Juckreiz führt. Ebenso werden Entzündungsfaktoren freigesetzt. Die Eigenbluttherapie reduziert die bestehenden Hautbeschwerden oftmals deutlich.