Diplom-Biologe · Immunbiologe
Heilpraktiker · Diplom-Akupunkteur
Mikrobiologie · Genetik Biochemie · Neurobiologie
Neurostress mit Erschöpfung, Müdigkeit, Schlafstörungen, Unruhe und vielem mehr - ein gestörter Stresshormon- und Stressbotenstoffhaushalt bringt unseren Körper bis an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Auslöser für diese Symptome ist häufig chronischer Stress, der bei immer wiederkehrenden Überlastungssituationen oder einem dauerhaft hohen Stresslevel ausgelöst wird.
Die Spiegel der am Neurostress beteiligten Hormone und Botenstoffe geraten aus dem Gleichgewicht und der Organismus reagiert mit körperlichen und psychischen Beschwerden.
Die Analyse mittels Neurostresstest und ggf. ergänzenden Laboruntersuchungen gibt Aufschluss über mögliche Therapiewege.
Chronischer Stress kann sich sowohl körperlich wie auch psychisch bemerkbar machen: Schmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Störungen des Immunsystems und Infektanfälligkeit, neu oder verstärkt auftretende Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Herz-Kreislauf-Beschwerden und diabetische Stoffwechselstörungen sind nur einige der möglichen körperlichen Stresssymptome.
Typische psychische Stresssymptome sind u.a. Müdigkeits- und Erschöpfungszustände bis hin zum Chronic Fatigue Syndrom (CFS), zudem Schlafstörungen, Ängste, Unruhe, Reizbarkeit und Depressionen.
Eine ausführliche Befragung und Untersuchung ergänzen wir durch eine umfangreiche stressmedizinische Labordiagnostik. Diese umfaßt je nach individuellem Bedarf eine Blutuntersuchung, eine Urinuntersuchung und Speichelhormonuntersuchung und gegenbenenfalls eine Stuhluntersuchung.
Hierzu zählen beispielsweise:
Ist der Körper dauerhaft gestresst, ändert sich auch das Verhältnis von Stresshormonen und Stressbotenstoffen. Zur Diagnostik werden je nach Beschwerdebild verschiedene Parameter mittels einer Urinuntersuchung bzw. Speichelhormonuntersuchung im Neurostresstest überprüft:
Heute ist dies selten der Fall und der Körper muss die freigesetzten Stoffe anderweitig verarbeiten - es resultieren u.a. ein erhöhter Blutdruck und ein erhöhter Blutzuckerwert. Auf Dauer ist dies ungesund für den Körper. Auch hemmt die erhöhte Cortisolproduktion das Immunsystem, so dass eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte und Entzündungen resultiert. Sind die Ressourcen für die Cortisolproduktion durch chronischen Stress schließlich aufgebraucht, folgen Erschöpfung, Müdigkeit und Antriebslosigkeit.
Um das Ungleichgewicht zwischen Stresshormonen und Botenstoffen, die man im Neurostresstest darstellen kann, zu beeinflussen, ist oftmals die Unterstützung der Produktion von Cortisol-Gegenspielern (wie DHEA und Melatonin) hilfreich. Eine Versorgung mit bestimmten Mikronährstoffen füllt die Depots wieder auf und ermöglicht es dem Körper wieder in angemessenem Maße Neurohormone zu produzieren. Darüber hinaus können bei Bedarf beruhigende Therapiemethoden zur Anwendung kommen.
Ist die Produktion der Aktivitätshormone, beispielsweise Adrenalin und Noradrenalin, erschöpft, bedarf es einer Anregung der körpereigenen Hormonproduktion. Hierfür stehen uns verschiedene effektive Behandlungsverfahren zur Verfügung.
Ein ausführliches Patientengespräch sowie eine umfassende Labordiagnostik, einschließlich der Messung von Hormonen und anderen Botenstoffen im Neurostresstest bilden die Grundlage für eine auf den Patienten individuell abgestimmte Stresstherapie.
Diese kann u.a. Coaching, orthomolekulare Medizin, Akupunktur, Injektionen, Infusionen, eine Eigenbluttherapie und Medikamente beinhalten. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Vitalität des Patienten und die Stressresistenz binnen weniger Wochen deutlich zu verbessern.